Die Geldmittel, die wir sechs Jahre lang von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Projekt „CRISPR-Whisper“ bekommen haben, sind aufgebraucht, die Abrechnungen sind abgerechnet, die offiziellen Abschlussberichte sind geschrieben – Zeit sich von der Wissenschaftskommunikation mit CRISPR-Whisper zu verabschieden?
Hier beschreiben wir nicht nur, was wir alles gemacht haben – wir zeigen vor allem, was von dem Projekt für alle übrigbleibt und weiter genutzt werden kann!
Wir haben viel gelernt und viele Menschen auf die Reise durch die CRISPR-Welt mitgenommen. Das hat uns viel Freude gemacht. Die DFG möchte, dass solche Projekte „nachhaltig“ sind. Das ist leichter gesagt als getan. Ohne Geld einfach weiterzuarbeiten ist nicht nachhaltig, denn irgendwann verhungern die Mitarbeiter.
Die Gelder der DFG kommen aus Steuermitteln. Alle Materialien, die wir mit diesem Geld entwickelt haben, steht deshalb kostenlos zur Verfügung – ich glaube, das ist ziemlich nachhaltig! Darüber hinaus bieten wir Unterstützung und unsere Erfahrungen an – wenn Sie die brauchen! Das ist dann nicht ganz kostenlos denn:
auch Wissenschaftler müssen ihre Miete bezahlen, ab und zu Brot kaufen und wollen vielleicht auch mal ins Kino.
Ich glaube, das kann jeder nachvollziehen?
Die CRISPR-Roadshows sind vorbei – oder doch nicht ganz?

Uns und den Teilnehmern haben die CRISPR-Roadshows besonders viel Spaß gemacht. Eine tolle Dokumentation unserer letzten Roadshow in Dresden wurde von einem Schülerteam des Landesgymnasiums Sankt Afra in Meissen zusammengestellt: Texte, Videos und viele Fotos: https://crispr.sankt-afra.de/startseite. Das steht stellvertretend für alle anderen Roadshows und vielleicht auch als Motivation für Lehrkräfte: es ist bemerkenswert, was Schüler mit einer Kombination aus Wissenschaftsinteresse, technischem Know-How und journalistischer Kompetenz leisten können! Es lohnt sich unbedingt, da mal reinzuschauen!
Zwölfmal sind wir mit der mehrtägigen Roadshow durchs Land getingelt, haben verschiedene Formate ausprobiert und es gab immer wieder neue Ideen. Das möchten wir nicht einfach „entsorgen“.
Roadshows kosten zwar Geld: Reise- und Übernachtungskosten, Honorare, Raummiete, Materialien. Es ist aber kein Hexenwerk, für einzelne Module der Roadshows Sponsoren zu finden oder über moderate Eintrittspreise eine Finanzierung möglich zu machen.
Wir möchten Ihnen alle Veranstaltungen noch einmal vorstellen und schmackhaft machen. Vielleicht mögen Sie für Ihre Schule, ihren Verein oder für Freunde und Familie ja mal eins unserer Angebote nutzen.
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Interesse haben – wir sind Weltmeister darin, für (fast) alles eine Lösung zu finden.
Im Folgenden beschreiben wir die Module, die wir bei den Roadshows angeboten haben. Sie können alle so wie sie sind oder mit Variationen bei verschiedensten Gelegenheiten eingesetzt werden.
Abendvorträge
Wissenschaftliche Vorträge sind der Klassiker – aber man kann sie sehr unterschiedlich gestalten. Anfangs haben wir Dialogvorträge organisiert, in denen gestandene Wissenschaftler und vorgebildete Laien ihre Sichtweise zu CRISPR-Cas dargestellt haben. Später haben wir dann drei Kurzvorträge (je 20 Min.) kombiniert und dabei z.B. die CRISPR-Cas Methodik erklärt, Anwendungsbeispiele gebracht und ethische Aspekte diskutiert. Dafür können wir in der Regel renommierte Wissenschaftler aus benachbarten Universitäten gewinnen oder einige Themen auch durch eigene Mitarbeiter abdecken.
Abendvorträge können für Schulklassen (inklusive Eltern!), Vereine, Freunde und Familie, sonstige Interessengruppen oder gleich für die allgemeine Öffentlichkeit organisiert werden. Sie können auch online angeboten werden – besser ist aber der direkte Kontakt zwischen Teilnehmern und Wissenschaftlern. Wo die Schwerpunkte liegen sollen, bestimmen Sie! Die Teilnehmerzahl sollte zwischen 30 und 150 liegen.
In der „Luxusversion“ haben wir nach den Vorträgen ein kleines Catering angeboten (z.B. „Bier und Brezn“) bei dem die Zuhörer auf Augenhöhe mit den Wissenschaftlern reden können – das ist meist wesentlich informativer als die paar Fragen, die im Plenum gestellt werden.

Forum: Sie fragen – wir erklären.
In einer kurzen Einführung wird die CRISPR-Cas Methodik erklärt und es werden Fragen zur Biologie, zur Technologie, zu Anwendungen und zur Bioethik angerissen. Das Publikum wird bereits vorher angeregt, Diskussionsbeiträge und Fragen per E-Mail einzureichen. Es können aber auch Fragen im Plenum gestellt werden. Für die Antworten und als Diskussionspartner können wir in der Regel Experten aus benachbarten Universitäten gewinnen und unsere eigenen Erfahrungen einbringen.
Wir haben das Forum als erweiterte Diskussion der Abendvorträge benutzt, es kann aber auch als Solo-Veranstaltung angeboten werden. Für interessierte Teilnehmer können wir im Vorfeld verständlichen Lesestoff zur Verfügung stellen. Wir empfehlen etwa 25 bis 50 Teilnehmer.

Science Café „Wir CRIPRn uns durch die Apokalypse“
Diese Veranstaltung ist ein humorvoller Balanceakt zwischen realer, solider Wissenschaft, Science Fiction und Bioethik. Es geht darum, sich möglichst gruselige apokalyptische Szenarien auszudenken (reale oder fiktive Gefahren, vom nuklearen Winter bis zur Zombie-Apokalypse) und dann zu überlegen, mit welchen gentechnischen Maßnahmen die Menschheit vielleicht doch vor der Katastrophe bewahrt werden kann (wie kann man Menschen resistent gegen Strahlung oder Kälte machen? Kann man den Menschengeruch abschalten, durch den sie von den Zombies erkannt werden?). Wir haben dazu sehr viel Material gesammelt, um fast alle Apokalypsen theoretisch zu überstehen – ob das dann praktisch sinnvoll ist, ist eine andere Frage!
Auch hier werden zunächst biologische Grundlagen wissenschaftlich erklärt, um dann, auf wissenschaftlicher Basis die mehr oder weniger verrückten Ideen zu diskutieren. Die Veranstaltung ist für alle geeignet, die etwas Humor und Phantasie haben und gleichzeitig Neugier auf genetische Komponenten, die menschliche Eigenschaften beeinflussen.
Die Teilnehmerzahl sollte zwischen 30 und 40 liegen. Als passender Ort ist eine Szene-Kneipe geeignet (in einem Seminarraum oder Klassenzimmer kommt schwerer die richtige Atmosphäre auf).

Workshop „Wissen schafft Kunst“
Der Workshop soll eine Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst schaffen. Es gibt eine Reihe von Künstlern, die sich mit naturwissenschaftlichen Themen auseinandersetzen und dazu auch selbst in Laboren recherchieren. Und es gibt eine Reihe von Wissenschaftlern (und Instituten), die ihre wissenschaftliche Arbeit in künstlerische Ausdrucksformen umsetzen wollen. Dazu wollen wir beide Seiten anregen und zusätzlich Laien motivieren, über eine solche „Symbiose zwischen den Kulturen“ nachzudenken. In den Workshops sollen nicht nur theoretische Konzepte für verschiedene Kunstformen erarbeitet, sondern auch erste Entwürfe produziert werden. Beispiele z.B. für Comic, Stop-Motion Videos, Graphic Recording gibt es auf unseren Webseiten oder können auf Anfrage zugesendet werden.
Die Workshops haben eine Dauer von drei bis vier Stunden und sind geeignet für Schulklassen mit LK Kunst und Biologie und/oder für alle Menschen, die sich für Kunst und Biologie interessieren. Die Teilnehmerzahl sollte zwischen 15 und max. 25 liegen. Sie können von der Performancekünstlerin Miriam Flick und dem Biologen Jann Buttlar geleitet werden. Für Schulen wäre eine selbständige Fortführung zur weiteren Ausarbeitung der Konzepte möglich und wünschenswert.

Laborführungen
Einblicke in wissenschaftliche Arbeit geben Laborführungen, die wir, je nach Ort, vermitteln oder organisieren können. Für Laien sind Laborführungen Erlebnisse, die eindrucksvoll die modernen Methoden der Biologie demonstrieren, Gespräche mit Wissenschaftlern erlauben und die Denk- und Arbeitsweise in verschiedenen biologischen Disziplinen zeigen. Bei der Thematik hat man allerdings keine freie Wahl: man muss nehmen, was an der nächst gelegenen Universität angeboten werden kann. Wir können aber (fast) garantieren, dass jede Laborführung spannend ist – egal, ob es sich um die Erforschung von Ökosystemen oder um geCRISPRte Schweine handelt! Für Laborführungen sind etwa ein bis zwei Stunden (evtl. mit einem Einführungsvortrag) einzuplanen. Die Teilnehmerzahl sollte, je nach Labor, zwischen zehn und zwanzig liegen.
Laborkurse
Praktische Erfahrung mit modernen wissenschaftlicheb Methoden bietet unser Laborkurs „Selber CRISPRn“. In dem Experiment wird im Bakterium E. coli ein Gen durch CRISPR-Cas ausgeschaltet und man kann das Fehlen des Genprodukts direkt an der Färbung der Bakterienkolonien erkennen. Das Experiment kann, unter fachlicher Anleitung, von absoluten Laien ohne jede Vorkenntniss durchgeführt werden. Die Betreuer erklären ausführlich und verständlich das Ziel des Kurses, die Vorgehensweise und den theoretischen Hintergrund. Die Kursarbeit (inklusive Erklärungen) dauert etwa vier Stunden. Die Ergebnisse können ein bis zwei Tage später ausgewertet und diskutiert werden (etwa eine bis zwei Stunden).
Das Experiment stellt nach den deutschen Sicherheitsdefinitionen „keine Gefahr für Mensch und Umwelt“ dar, darf aber nach deutschem Gentechnikrecht nur in einem zugelassenen Sicherheitslabor der Klasse S1 unter Anleitung zertifizierter Experten durchgeführt werden (in anderen Ländern darf es von jedem, auch in der eigenen Küche gemacht werden).
Wir sind deshalb auf Kollegen in benachbarten Universitäten oder Forschungsinstituten angewiesen, die uns die Laborinfrastruktur zur Verfügung stellen und Materialien für einen Kurs vorbereiten. Meistens finden wir freundliche Kollegen die das machen. Die Kurse werden von uns angeleitet und betreut. Einige wenige Schulen in Deutschland haben S1-Sicherheitslabore und können die Kurse selbständig durchführen. Auf Wunsch können wir beraten und helfen!
Die maximale Teilnehmerzahl sollte nicht über 24 liegen.

Theaterperformance „Micro*Scope – Frauen in der Wissenschaft“
Die Theaterperformance von und mit Miriam Flick ist eine eindrucksvolle künstlerische Mischung aus Film, Musik, Tanz und Pantomime. Das Stück zeigt den Laboralltag junger Wissenschaftlerinnen und versucht herauszufinden, warum sie von dieser Arbeit fasziniert sind und einen großen Teil ihres Lebens freiwillig im Labor verbringen. Den Trailer zu Micro*Scope gibt es hier.
Das 60-Minuten-Stück passt am besten auf eine Kleinkunst-Bühne, kann aber auch in einer Schulaula, einem Hörsaal oder einem anderen öffentlichen Raum aufgeführt werden. Besucherzahl sollten zwischen 30 und 120 liegen. Anfragen über uns oder direkt an Miriam Flick (https://physical-stories.com/about/)

Filmabende
Dieses Format haben wir erst kürzlich entwickelt. Es benutzt den Dokumentarfilm „Heilung oder Horror? Wie die Gen-Schere CRISPR Leben auf unserem Planeten verändert“ (NZZ Format) als Anker, um Fragen zur CRISPR-Technologie und zur Bioethik anzuregen. Der Film selbst dauert 30 Minuten, für die anschließende Diskussion sind 60 bis 90 Minuten vorgesehen. Je nach Publikum ist zusätzlich eine Einführung in die CRISPR-Methodik und die Grundlagen der Bioethik empfehlenswert (je 30 bis 60 Minuten, auf Wunsch in einer separaten Veranstaltung vor der Filmdiskussion). Zusätzlich gibt es dazu mehrere Artikel in unserem Blog und weiteres Lesematerial auf Anfrage.
Diese Veranstaltung kann auch online angeboten werden.

Egal, ob Sie Teile der CRISPR-Roadshow privat mit Freunden und Familie, im Verein oder in der Schule nutzen wollen, kontaktieren Sie uns einfach unter info@biowisskomm.de und wir sprechen mit Ihnen über Ihre Wünsche und Vorstellungen!
Noch mehr von CRISPR-Whisper
Die Roadshows fanden wir vor allem gut, weil wir in direkten Kontakt mit Menschen gekommen sind, die interessiert waren, Fragen stellten, etwas lernen wollten.
Mit einer Roadshow konnten wir jeweils ein paar hundert Menschen erreichen. Aber was ist mit denen, die nicht nach Berlin, München, Wien oder unsere anderen Spielorte kommen konnten?
Unsere Webseite
Jedes Öffentlichkeitsprojekt braucht einen Blog. Den haben wir unter https://www.crispr-whisper.de/ eingerichtet und es gibt dort eine ganze Reihe interessanter Artikel in denen Wissenschaft für Laien verständlich gemacht wird. Dabei geht es um Grundlagenforschung, um den Laboralltag und die Motivation junger Wissenschaftler und wie die Zusammenarbeit in einem solchen DFG Schwerpunktprogramm funktioniert.
Aber was passiert mit einer Webseite, wenn ein Projekt beendet wird? Tatsächlich werden wir crispr-whisper.de Ende 2026 auflösen, aber wir können alle relevanten Artikel auf unsere Seite www.biowisskomm.de umziehen. Dort werden sie auch in Zukunft, neben vielen weiteren Geschichten aus den Biowissenschaften zu finden sein. Es lohnt sich schon heute, dort mal zu blättern!

Das Glossar
Wissenschaftler verfallen leicht in ihren Labor-Slang, den ein Laie nicht mehr versteht. Aber es gibt auch viele Fachbegriffe, für die es keine „normalen“ Wörter gibt – die müssen erklärt werden! Sicherlich kann man Fachausdrücke „googeln“, aber viele unserer Leser wollten ein eigenes Wörterbuch (Glossar). Das haben wir dann gemacht. Unser Glossar ist keineswegs vollständig und erhebt keinen Anspruch, dass alle Begriffe mit gleicher Ausführlichkeit beschrieben werde. Bei einigen Begriffen sind wir recht kurz und bündig geblieben, bei anderen ist uns so viel eingefallen, dass aus der Begriffserklärung eine eigene Geschichte geworden ist. Teilweise kann man das Glossar deshalb fast wie ein einfaches kleines Lehrbuch lesen, ohne nach einem bestimmten Begriff zu suchen.
Wörterbücher müssen immer wieder aktualisiert und ergänzt werden – gerade in der Wissenschaft. Wir geben uns Mühe, hin und wieder eine erweiterte und korrigierte Auflage online zu stellen.
https://www.biowisskomm.de/glossar/

Das CRISPR-Heft
Gemeinsam mit der Zeitschrift „Biologie in unserer Zeit“ haben wir ein Sonderheft zu CRISPR-Cas herausgegeben. In zwanzig Artikeln werden verschiedene Aspekte der Technologie beleuchtet: Grundlagenforschung, Anwendungen in Medizin und Pflanzenforschung, Einsatz in der Schule, Bioethik und mehr. Die Artikel wurden überwiegend von Arbeitsgruppen aus dem Schwerpunktprogramm SPP2141 verfasst und haben etwas unterschiedlichen wissenschaftlichen Schwierigkeitsgrad, sie sind aber alle für Laien geschrieben. Wenn unbekannte Fachbegriffe auftauchen, kann man gleich das Glossar testen! Das Heft ist unter https://www.biuz.de/index.php/biuz/issue/view/486 frei zugänglich.

Stop-Motion Videos

Auf YouTube gibt es unendlich viele Erklärvideos zu CRISPR-Cas – aber wir wollten auch unsere eigenen haben und in unserem eigenen Stil ein paar grundlegende Fakten, aber auch zusätzliche, neuere Entwicklungen der Technologie verständlich darstellen. Unser indonesischer Movie-Maker Khalid Abdullah hat das in fünf kurzen Filmen mit seiner Knetgummi-Technik sehr schön realisiert. Die Videos sind auf unserem alten YouTube Kanal eingestellt: https://www.youtube.com/channel/UCUP3bBYAh9kYK1d8hd9mBTg/about.
Es ist einfach nicht möglich, mit solchen Filmen auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, die Entwicklung geht einfach zu schnell! Aber wir haben schon die „richtige Nase“ gehabt: aus den gentechnisch modifizierten Systemen dCas9 und nCas9 sind bahnbrechende neue Werkzeuge entstanden und mit dem Base-Editing wurde in diesem Jahr die erste Therapie an einem sechs Monate alten Kind durchgeführt – wie es bisher aussieht mit großem Erfolg.
Weitere Videos von Khalid zu anderen biologischen Themen (z.B. Altern, Gen-Evolution) gibt es auf unserem neuen Kanal https://www.youtube.com/@biowisskomm8533/videos.
Wir übernehmen auch gerne Aufträge wenn Sie ein Video zu einem biologischen Thema haben möchten.
Das CRISPR-Experiment
Gleich am Anfang unserer DFG Förderung haben wir das wohl weltweit erste einfache CRISPR-Experiment für Schule und Öffentlichkeit entwickelt und bei unseren Roadshows eingesetzt (s. oben „Laborkurse“). Das Experiment ist detailliert in einer Publikation beschrieben. Auf Wunsch können wir das ausführliche (deutsche) Arbeitsprotokoll für die Kurse zur Verfügung stellen, ebenso die erforderlichen Plasmide.
Mit etwas Erfahrung und einer molekularbiologischen Grundausstattung kann man das Experiment mit relativ geringem Aufwand selbst vorbereiten. Alternativ gibt es das Kit „Knock-out!“ von unserem Partner miniPCR/Amplyus käuflich zu erwerben.
In beiden Fällen ist zu beachten, dass das deutsche Gentechnikgesetz gilt! Das Experiment darf nur in registrierten Sicherheitslaboren der Klasse S1 durchgeführt werden und muss von Wissenschaftlern angeleitet werden, die ein Zertifikat als Projektleiter erworben haben. Ein paar Schülerlabore und sehr wenige Schulen in Deutschland haben diese Möglichkeit. In den meisten Fällen gibt es aber freundliche Unterstützung von benachbarten Universitäten oder Forschungsinstituten. Wir können uns bemühen, entsprechende Kontakte herzustellen. In der Regel leiten wir die Kurse selbst an.

Der Online-Stammtisch
Wissenschaftskommunikation sollte ein ständiger Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit sein. Wir haben deshalb den monatlichen VBIO-BioWissKomm Stammtisch eingeführt. Ursprünglich konzentrierte der sich auf Theme zu CRISPR-Cas, deckt jetzt aber auch viele andere Gebiete der Biologie ab. Beim Stammtisch werden Termine zu meist kostenlosen Veranstaltungen angeboten und ein paar neuere Entwicklungen in der Biologie diskutiert. Dazu gibt es viel Zeit zum Austausch der Teilnehmer, zu Fragen und Anregungen.
Im Anschluss an den Stammtisch erhalten alle registrierten Teilnehmer eine kurze Zusammenfassung der Themen mit entsprechenden Links zu den Quellen. Mit dem kostenlosen Abo für den BioWissKomm Newsletter (https://www.biowisskomm.de/wer-wir-sind/) erhalten Sie automatisch die Einladungen zum Stammtisch.

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen aus dem Projekt CRISPR-Whisper mit anderen, die sich für Wissenschaftskommunikation oder einzelne Teilprojekte interessieren, zu teilen – Anfrage ganz einfach an info@biowisskomm.de!
Danksagungen
Das Projekt CRISPR-Whisper wäre ohne die großzügige Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft nicht möglich gewesen. Dafür und für die tatkräftige Motivation durch Prof. Anita Marchfelder, die Sprecherin des SPP2141, bedanken wir uns ganz herzlich!
Bei den Roadshows war die Hilfe unserer universitären Partner unverzichtbar. In Berlin, Bonn, München, Regensburg, Ulm, Wien, Kiel, Marburg, Kassel und Dresden haben die Kollegen uns mit Infrastruktur, Personal, Materialien und Vorträgen großartig geholfen!
Die Zusammenarbeit mit den DFG-Programmen SPP2389 (Dresden) und TRR356 (München) hat uns sehr gefreut – ich glaube, wir haben gemeinsam eine größere Reichweite in der Öffentlichkeit erreicht als das alleine möglich gewesen wäre.
Besonders gegen Ende der Förderperiode wurde das Geld etwas knapp und ohne zusätzliche Finanzspritzen hätten wir viele Dinge nicht umsetzen können. Wir danken den Firmen Roche und Synthego für finanzielle Unterstützung und Vorträge aus der industriellen Anwendung.
Der Gesellschaft für Genetik, der Gesellschaft für Entwicklungsbiologie, dem Biologenverband VBIO und dem Wissenschaftsverbund Dresden Concept danken wir für finanzielle Unterstützung und tatkräftige Hilfe bei der Werbung für unserer Roadshows.
Unser ganz besonderer Dank gilt Christian Feller und Jan Bandemer die mit dem Schülerteam des Sächsischen Landesgymnasiums Sankt Afra eine tolle Dokumentation unserer letzten Roadshow in Dresden zusammengestellt haben (https://crispr.sankt-afra.de/startseite).
Alle Sprecher und helfende Hände im Hintergrund und alle Unterstützer aufzuzählen, die uns bei der Organisation geholfen, Vorträge gehalten oder passende Räume für Veranstaltungen zur Verfügung gestellt haben, würde den Rahmen sprengen – aber: ohne euch hätten wir das alles nicht machen können! Vielen Dank!
Pressefotos von der Seite https://www.biowisskomm.de/presse/ sind mit Nennung der Quelle frei verfügbar.
Autor: Wolfgang Nellen
Abbildungen: siehe Bildunterschriften

